Bei der Suche nach den schönsten Trends für den heimischen Garten habe ich mich dieses Mal verstärkt um asiatische Gartengestaltung gekümmert. Ich möchte hier also einfach mal ein paar Charakteristika nennen, um vielleicht auch dem geneigten Leser diesen einzigartigen Stil schmackhaft zu machen.
Die asiatischen Gärten - allen voran die japanischen und chinesischen - sind größtenteils spirituell bedeutsam. So wird die Anordnugn der Elemente oft von Feng Shui oder der Lehre des Zen beeinflusst. So spiegeln diese Gärten oft Landschaften in klein wieder. Die Gestaltungsmittel, die hier verwendet werden sind so erfrischend anders, dass ich bei meiner Suche ein ums andere Mal in Versuchung gekommen bin, dies selbst zu versuchen.
Hier werden gehäufte Steine benutzt um Gebirge zu symbolisieren, gehakte Kiesflächen repräsentieren das Meer. Die Sträucher und Bäume werden bewusst in Formen geschnitten um sie aussehen zu lassen, als seien sie von Wind und Wetter geprägt. Kleine Steinlaternen oder Windlichter stellen Tempel dar. So entstehen wundervolle Landschaften, die teilweise wie kleine lebendige Gemälde daherkommen. Gern ergänzt wird das ganze durch einen kleinen Teich oder bei etwas mehr Platz sogar durch einen Pavillon, der zu einem Tee einlädt.
Farblich sind fast keine Grenzen gesetzt, lediglich wer einen japanischen Garten imitieren möchte sollte sich bei Blumen und Sträuchern im Rahmen der Pasteltöne bewegen. Ansonsten lassen sich asiatisch gestaltete Gärten auch mit Themen wie Rosengärten kombinieren. Ihrer Fantasie dürfen sie hierbei gerne freien Lauf lassen. Einziges unverzichtbares Element sind Pflanzen wie Bambus oder ein paar schöne Gräser, beispielsweise ein paar Farne.
Ideal sind Kombinationen aus kreativen Pflanzenzusammenstellungen mit Wasserspielen, Figuren (z. B. Buddhas) und Windspielen.